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Ober-Erlenbacher Mini-Meeting 2026, Teil 2: Das Dorf am Abend

28.8.: Abends ging es zum Futtern ins Dorf runter und ich habe auf die Sony Alpha 7 gewechselt, weil die handlicher ist. Und was für ein schönes Dorf die hier haben. Ich könnte ja stundenlang hier rum laufen und Fotos machen. Hübsches Fachwerk, nette Kirche. War ich da eigentlich mal drin? Ich glaube nicht.


Mit den anderen haben wir uns dann an der Pension/Hotel getroffen, wo die übernachtet haben. Und dann ging es runter zur Dorfkneipe. Da ich mal wieder die Leute nicht auf den Bildern haben will, die ich hier veröffentliche, habe ich mal Blumen auf dem Tisch und den Hund unten drunter mit genommen. Wie gesagt, ein ganz liebes Hundi. Ich mag ja leider alle Viecher, sogar Hunde! ;-)


Das Essen war übrigens auch lecker. Und selbst die Veganer haben was bekommen (so gerade). Ich hatte natürlich mal wieder totes Tier auf dem Teller. Mit Pilzen und Sahnesoße. Und Bratkartoffeln! Alles was man braucht, also. Lecker, wie gesagt.

Und auf dem Heimweg kam der fast gar nicht mehr komplette Vollmond hinter den Wolken hervor. (Am Tag vorher wäre eigentlich die Mondfinsternis gewesen, glaube ich? Haben wir jedenfalls verpasst, weil wir am Freitag schnell weg mussten.) Aber hier ein paar Bilder mit dem 70-210mm Minolta.


Als ich dann das ganz lange auf der Nikon raus geschleppt habe, verkroch der Mond sich leider schon wieder hinter die Wolken. Was am Tag noch so dramatisch und schön aussah, wurde nachts also eher zu einem Hindernis. ;-) Aber dafür haben wir noch die Nachbarskatze auf der Straße getroffen, ganz süßes, verschmustes Tier. Hier allerdings nur als Handyfoto. Mit dem Tele ging das mitten in der Nacht echt nicht! ;-)

Ober-Erlenbacher Mini-Meeting 2026, Teil 1: Rund um Ober-Erlenbach

28.8.: Schau an, wir waren mal wieder in Bad Homburg, genauer gesagt im schönen Ober-Erlenbach, um uns mit den anderen verrückten Tomb Raidern zu treffen. Und siehe da, die haben einen neuen Hund und auch der muss entwässert werden. Also waren wir draußen und sind den Weg über die Felder gegangen und ich hinterher mit der D800 im Anschlag.


Ich habe wie immer viel zu viele Fotos gemacht, und das sage ich jetzt nicht nur als Floskel, es stimmt einfach. Aber man muss das ja auch mal ausnutzen, wenn man mal in eine andere Gegend kommt und neue Motive vor die Linsen kriegt. Wie man sieht, hier war unter anderem der Wein mein Opfer, der bereits ziemlich fertig aussieht. Genauso die Sonnenblumen und die Tomaten. Es war zwar erst Ende August, aber es ging schon richtig kräftig in Richtung Herbst. Was aber auch was schönes hat: Endlich mal wieder dramatischen Himmel statt ständig nur blau.


Noch viel mehr Fotos (Kühe, Raben, die Stadt am Horizont) gibt es im "erweiterten Eintrag". Auf den sinnfreien Text verzichte ich aber dieses Mal, mir fällt gerade nichts ein; wer dafür aber hübsche Bilder gucken will, möge fortfahren. KLICK! "Ober-Erlenbacher Mini-Meeting 2026, Teil 1: Rund um Ober-Erlenbach" vollständig lesen

Seelscheid mal am Montag (weil Zahnarzt)

7.9.: Kaum zu glauben: Das halbe Jahr ist schon wieder rum. Also mal wieder einen Termin bei der Zahnärztin gehabt, die uns am Montag ins Maul geschaut hat. Bin ja kein geschenkter Gaul, da geht das! ;-) Bei der Gelegenheit noch mal ein paar Bilder vom Abrissfortschritt des Haus im Park gemacht. Weil. Dokumentation und so. Ist schon sehr weit fortgeschritten, scheinbar steht nur noch die linke Außenmauer. Ansonsten: Zähne OK.


Danach noch kurz auf dem Friedhof gewesen. Es ist ja wieder etwas heißer geworden, bevor jetzt Mitte der Woche Regenwetter angekündigt war. Da muss man ja mal gucken, ob gegossen werden muss. Musste aber nicht. Stattdessen habe ich auch hier Abrissarbeiten dokumentiert. Also, vor allem den Friedhofs-Trecker mit seinen leicht schief stehenden Vorderrädern. Aber solange er noch geht... oder fährt...


Ansonsten auf dem Heimweg über Siegburg gefahren, wo ich den Film in der Nikkormat mal voll gemacht habe. Der lag da ja wie gesagt schon seit 'nem Monat drin. Und den am Dienstag (an dem ich das hier auch schreibe) entwickelt. Sieht gut aus.


Sonst gibt es nicht viel zu berichten, außer dass ich mir um diesen einen Friedhofsbaum sorgen mache: Da kommt Sägemehl raus. Da sitzt irgendein bohrendes Vieh drin. Der gemeine Borkenkäfer? Als ob die Bäume dieses Jahr nicht schon genug Stress mit der Hitze gehabt hätten.

Pützchens Mark 2026

Gestern waren wir auf Pützchen. Das ist ja mittlerweile so eine kleine Tradition, dass wir uns den J schnappen und dann den Rummel unsicher machen. Wobei, ich fürchte, so im Durchschnitt wird das mit uns dreien da eigentlich sicherer. Wenn ich nicht gerade wieder den Körperkevin mache und irgendwen mit ins Verderben reiße. ;-) Wie immer hatten wir uns irgendwo verabredet, wie immer haben wir auf dem furchtbar geheimen Wanderparkplatz am Wald geparkt, den offenbar nur die Eingeweihtesten der Eingeweihten kennen - der olle BMW steht da noch immer rum. Aber angemeldet ist der, auch wenn der so aussieht, als wäre der im letzten Jahr nicht bewegt worden. Egal, da habe ich keine Bilder von gemacht. Die ersten von vielen, vielen, viel zu vielen Fotos ist auf dem Weg zum Rattata:


Es sind so viele Fotos geworden, dass ich eigentlich zwei oder drei Einträge draus machen könnte, aber das lasse ich mal. Ich weiß so schon nicht, was ich alles schreiben soll. Deswegen wird das im "erweiterten" Teil dieses Eintrags auch etwas dünn mit dem Text werden.

Bevor wir auf den eigentlichen Rummel sind, haben wir festgestellt, dass wir beide wieder das Wasser im Auto vergessen hatten. Daher schnell noch in den $Supermarkt, der tatsächlich offen hatte, obwohl der Parkplatz wie immer für Besucher der Kirmes reserviert war - mit der üblichen Entlohnung. Ich hatte in den letzten Jahren eigentlich den Eindruck, dass die das Geschäft gar nicht erst auf machen, aber vielleicht habe ich mich auch getäuscht. Jetzt war jedenfalls offen, also noch jeder eine Flasche Wasser gegriffen. Ich kenn das ja: Es ist zwar September und nicht mehr ganz so heiß, wie es das restliche Jahr über war, aber wenn man erst mal diese salzverseuchten Sachen gefuttert hat, kommt auch trotzdem ein gewisser Durst auf.


Immerhin, es gibt mal neue Viecher: Die Labubus werden so langsam von Yaks abgelöst. Und überall Butter! Was das für ein Trend ist, ich habe keine Ahnung. Also, für mich eher ein Yak. Was es noch alles zu gewinnen und zu grabbeln gab, sehen wir dann jedenfalls, wie versprochen, im "erweiterten Eintrag". Von den gefüllten Pizzabrötchen habe ich allerdings vergessen, ein Bild zu machen. Die waren lecker und käsig und wie erwartet: Salzig. Das Wasser hatte sich an dieser Stelle also schon gelohnt. Aber jetzt erst mal weiter im Text: KLICK! "Pützchens Mark 2026" vollständig lesen

FritzBox-Netzwerk-Debugging

Wie ich glaube ich berichtet hatte, ist uns ja in diesem Sommer mit seiner unerträglichen Hitze die FritzBox gestorben. Die war jetzt auch schon 13 Jahre alt, eine betagte 7360, also eher weit außerhalb des Support-Zeitraums. Ich hab sie dann mal geöffnet und habe ein bisschen gemessen, wobei raus kam, dass ich irgendwie so ein halbes Ohm über den 12V-Anschluss messe, was glaube ich nicht korrekt ist. Alle Elektrolyt-Kondensatoren sehen gut aus, deshalb nehme ich an, das wahrscheinlich eines der filternden Tantal-Teile kurzgeschlossen ist. Ich mein, ich rate hier: Kann natürlich auch irgendwas anderes sein, was direkt an den 12 Volt hängt. Ich bräuchte mal eine Wärmebildkamera, vielleicht könnte ich dann sehen, was da den Geist ausgehaucht hat. Sie tut so in diesem Zustand jedenfalls gar nichts mehr außer das Netzteil unnötig stressen. Das versucht immer, auf 12V hoch zu fahren, schafft das nicht, geht wieder runter auf 0V und versucht es dann wieder.


Jedenfalls habe ich dann ja die 7390 angeschlossen, die wir bisher als Accesspoint/Switch im Keller stehen hatten, weil die das bessere WLAN hat. Hier oben braucht keiner 5Ghz, eigentlich. Musste ich natürlich einrichten. Glücklicherweise hatte ich ja gerade ein paar Tage vorher von einem Kunden eine ganz moderne 7530 als Rücknahme bekommen, bei der das DSL durchbebrannt ist, die ansonsten aber noch problemlos funktioniert. Die spielt jetzt die Rolle, die die 7390 vorher hatte, also AP/Switch im Keller, mit dem zusätzlichen Benefit, dass jetzt auch nicht mehr ständig das WiFi/Bluetooth des Google-Sticks abstürzt. Der mochte scheinbar den Draft-N-Atheros-Chip in der 7390 auch nicht wirklich. Aber das ist ein anderes Problem.

Seit ich die 7390 nach oben getauscht hatte, hatten wir sehr seltsame IPv6-Probleme hier im lokalen Netz. Hauptsächlich bezüglich der Namensauflösung. Der DNS unseres "Servers" hatte aber weiterhin keine Probleme, direkt auf die lokale wie auch auf die 2003:...-Adresse, die von der Telekom kommt, zu antworten. Musste also irgendwas seltsames abgehen. Das Problem war, dass hauptsächlich die Androiden und die Playstation bei der Namesauflösung sehr lange brauchten und teilweise in ein Timeout liefen; die PlayStation mochte zB die Icons in der Trophy-Liste nur unvollständig laden und der Online-Status schwankte je nach Verfassung zwischen online/unbekannt/offline. Nicht optimal. Das Problem, stellte sich nach einigen Vergleichen zwischen den Geräten heraus, war wohl darauf zurückzuführen, dass diese alle eine Auflösung über fd00::server versuchten, statt über fe80::server, die Adresse, die ich hier eingerichtet habe.

Beim Debugging habe ich dann des Weiteren festgestellt, dass mein Notebook auch mit DNS über v6 auch nur so mittelgut funktioniert. Was mir bisher nie aufgefallen war, denn ich habe eigentlich immer den normalen v4-Server gefragt. Nur, wegen des Problems da oben hatte ich zwischenzeitlich den dhcpd angewiesen, explizit fe80::server auszuteilen, was er bis dahin nicht getan hatte. Wenn ich am Notebook ping6 oder host oder dig benutzt habe, ist es mit der lokalen Adresse grundsätzlich gescheitert, wenn ich nicht auch explizit das %wlo0-Device mit angegeben hatte. Seltsam, aber was weiß ich. (Geht auch jetzt nicht, nachdem ich das andere Problem mittlerweile gelöst habe; scheinbar weiß der Kernel nicht so genau, wie er UDP an die lokalen v6 Adressen zu routen hat. Andere Baustelle. Nach vielem dig und strace und tcpdump und hastenichgesehen hab ich es dann einfach gelassen. Es geht ja auch so, ich muss ja nicht über v6 nach Namen fragen.)

Das eigentliche Problem, stellte sich dann heraus, war natürlich die 7390 schuld. Und ich weiß auch nicht, ob ich das da selber eingetragen habe (in geistiger Umnachtung und ohne mich dran erinnern zu können, dass es die Einstellung überhaupt gibt) oder ob die sich das selber ausgedacht hatte. Ich habe nämlich die ganze Zeit versucht, das Problem irgendwo in den Einstellungen unter Internet -> Zugangsdaten -> DNS-Server zu fixen, was nichts gebracht hat. Denn tatsächlich gibt es noch eine geheime zweite Stelle in der Konfiguration unter Heimbetzwerk -> Heimnetzübersicht -> Netzwerkeinstellungen -> IPv6-Adressen (gut versteckter Button mittig auf der Seite), wo man extra für das Heimnetzwerk noch [x] DNSv6-Server auch über Router Advertisement bekanntgeben (RFC 5006) anschalten kann. Hier war tatsächlich statt fe80::server eingetragen, dass sie fd00::server verteilen sollte. Macht ja grundsätzlich vielleicht sogar Sinn, denn in normalen Konfigurationen (also nicht bei mir) sind das die Unique Local Adresses, die sich sozusagen selber konfigurieren. Aber auf der Adresse antwortet unser Server nicht. (Sollte ich vielleicht trotzdem mal einrichten.)

Also flugs das korrekte Präfix eingegeben und zack: Alles geht. Hat mich auch nur zwei Stunden gebraucht, das zu finden. ;-) Bleibt jetzt nur noch zu klären, ob wir zeitnah noch eine DSL-Fritze kaufen oder wir warten, ob wir nicht vielleicht doch endlich mal Glas bekommen... :-/