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Von Beuel runter zum Ballonfest

13.6. (#1): Weil wir in die Rheinauen wollten, um uns dort das Ballonfest anzusschauen, wir aber nachher noch zum Trekdinner in die Innenstadt wollte, haben wir uns in Beuel das Auto hingestellt gehabt. Weil. Außerdem haben wir uns mit J getroffen, der sich die Ballons auch anschauen wollte. (Ballone? Ballons? Whatever!) Also sind wir zusammen den Weg entlang des Rheinufers nach Süden runter geschlichen und ich habe fröhlich Fotos gemacht. Also alles wie immer! ;-)


Wird Zeit, dass die Stadt mal wieder einen findet, der die Rheinnixe über den Fluss schippern will. Schließlich bleibt die Nordbrücke mindestens bis 2028 gesperrt, weil - wie jetzt raus gekommen ist - die Vorlandbrücke abgerissen und neu gebaut werden muss. Die nächsten zwei Jahre versinkt Bonn also im Verkehrschaos. Da wäre eine weitere Rheinquerungsmöglichkeit glaube ich ganz willkommen.


Entlang des Rheins habe ich irgendwann auf das 70-210/4 gewechselt, weil sich hier einige gute Motive in der passenden Entfernung ergeben haben. zB der Poppes da oben. Oder die Fahnen. Oder die deutsche Standardfamilie (mit Hund). Wenn ihr noch mehr spektakuläre (hust) Fotos von unserer Wanderung nach Süden sehen wollt, davon gibt es haufenweise im "erweiterten Artikel". Also: KLICK! "Von Beuel runter zum Ballonfest" vollständig lesen

Seelscheid vor der großen Hitze

Es ist heiß. Es ist viel zu heiß! Heute morgen aufgewacht zu drei unterschiedlichen Hitzewetterwarnungen. Selbst die Nina hat Angst! Habe das Aygo-Auto von innen von mal geputzt, dieses Mal mit Bürste und dem guten HaRa von der Schwigamutter - und beinahe eine Kernschmelze erlitten. Drinnen sind es (oben) 27°C, draußen sind es 35. Ich vertrage das nicht. Und das soll so bleiben, möglicherweise bis zu zwei Wochen! Ich geh ein wie 'ne Primel, wie man bei uns in der Gegend so sagt.

Gestern zeichnete sich das schon ab. Aus unverständlichen Gründen hatte ich mich bereit erklärt, der Mutter den Rasen zu mähen. War ja mal wieder nötig. Aber eine Gute Idee war das nicht. Habe das vorsichtshalber schon vormittags gemacht, bevor ich nach Neunkirchen zum Amt musste - neuer Perso, anderes Thema -, aber wirklich angenehm war das nicht. Ansonsten den üblichen Einkauf erledigt.


Im Dorf kochte der Asphalt. Wobei es da ja nur so 27°C draußen war. Auch wenn die Sparkasse schon morgens um halb 10 irgendwas von 34° erzählt hat. Aber das Ding steht ja auch in der prallen Sonne. Wieso war ich an dem Tag eigentlich zwei mal bei der Sparkasse? Einmal vom Aldi aus, einmal von zu Hause? Man weiß es nicht, aber ich hatte die Überweisungsträger vergessen. Natürlich. Sowas benutzt ja auch keiner mehr. Ich habe Dodos gesehen, die lebendiger waren als Überweisungsträger! ;-) Ich habe Fax-Geräte pfeifen hören! All diese Momente werden verloren sein....... :-D


Wie auch immer, ich war nachmittags noch mal da und habe mich über den Baufortschritt informiert. Da steht jetzt schon das erste Stockwerk, zumindest fast. Die scheinen mit dem Bauen also schneller zu sein als mit dem Abreißen. Aber scheinbar war da ja was im Boden, was erst entsorgt werden musste. Was der Rose-Döner da wohl jahrelang im Keller entsorgt hat?! ;-)

Apropos Zeitplan: Nebenan auf dem Parkplatz vor der ehemaligen ehemaligen Post (jetzt Kinderschutzbund?) sollen ja schon seit "2/2026" vier Ladepunkte erstellt werden. So verlautbart das das Banner, das da hängt. Also, bis jetzt hat noch nicht mal jemand ein Loch gebuddelt. Oder zumindest markiert, wo ein Loch gebuddelt werden soll. Wahrscheinlich ist noch nicht mal die Sprühfarbe besorgt worden, mit der markiert werden soll, wo ein Loch gebuddelt werden soll! Deutschland halt. Wahrscheinlich ist am Ende der Netto doch noch schneller, da stehen die Säulen ja schon. Habe ich dieses Mal gar nicht geschaut, ob die mal in Betrieb gegangen sind... muss ich nächstes Mal dran denken.

Heimweg mit dem Rad

11.6. (#2): Von Seelscheid aus bin ich also erstmal entlang der B56 auf dem Fahrradweg gefahren bis zu der Stelle, wo die Lackiererei ist. Da dann links ins Dorf und wieder rechts, den Feldweg entlang nach Pohlhausen. Von da aus weiter Richtung Birk, wo ich kurz vor dem Dorf angehalten und eine kurze Pause am Bergaufstieg gemacht habe, weil ich ja dringend noch Fotos machen musste. So häufig bin ich ja nicht hier oben, das muss man dann ja auch mal ausnutzen. Deshalb: Gülletanker und Flüchtlingsunterkunft an Mais. (Ich dachte, die hätten die permanent abgebaut, aber jetzt stehen da weiße, stapelbare Container. Früher die waren blau. Seit wann stehen die denn wieder hier? Finde noch immer, dass das ja schon ziemlich fies ist, die Leute da mitten ins nichts zu quartieren. Ist das überhaupt noch Nk.-Seelsch.? Na, so gerade gehört Hochhausen noch dazu, aber einkaufen müssen die dann schon auf dem Stadtgebiet von Lohmar oder Siegburg. Haben wir eigentlich auch diese komischen Bezahlkarten, oder kriegen unsere Geflüchteten noch Bargeld?


Immerhin scheinen sich die Nilgänse hier oben wohl zu fühlen. Die hier saß auf dem mit Planen abgedeckten Dingsbums des Bauern und ließ sich auch von mir Paparazzi nicht irritieren. Brütet die da? Ich mein, Gänse sind im allgemeinen ja Bodenbrüter und suchen sich die absonderlichsten Stellen, aber ist das nicht ein bisschen sehr exponiert? Außerdem sind Nilgänse ja eigentlich gar keine richtigen Gänse, machen die das trotzdem? Und wo ist hier eigentlich das nächste Gewässer, auf dem die schwimmen gehen kann? Die Talsperre? Fragen über Fragen! Fast so viele, wie ich zu der Container-Unterkunft habe und zu der ich im Netz auch nur spärliche Informationen finde.

Irgendwann musste ich dann aber trotz all meiner Fragen weiter, denn das Wetter sah so aus, als würde es zeitnah Regen geben. Noch mal im Dorf angehalten, um den Funkturm zu bestaunen, dann aber weiter ohne größere Unterbrechung, auch wenn ich an dieser Stelle schon ein bisschen fertig war. Ich bin das lange Radfahren echt nicht mehr gewöhnt und diese fiese Krankheit, die ich nach der FedCon hatte, hat meinen Muskeln echt den Rest gegeben. Komm kaum noch die Steigung da hoch. Muss echt mal wieder mehr trainieren. Soll ja jetzt besseres Wetter werden, aber das heißt dann leider auch meist "schwül-heiß", da ist man dann auch nicht so richtig motiviert.


Die nächste Pause habe ich dann auf einer der Aussichts-Liegen an der Talsperre gemacht. Von hier aus hat man noch immer einen erstaunlich guten Blick auf den Funkturm, aber nicht mehr auf das große, den Rhein-Sieg-Kreis mit Wasser versorgende Gewässer: Die Bäume am Ufer sind mittlerweile wieder so hoch geworden und tragen so viel Laub, dass man eigentlich nur so eine kleine Pfütze sehen kann. Deswegen bin ich im "erweiterten Eintrag" auch noch runter zur Staumauer gefahren und habe mich dort ein bisschen umgeschaut. Also, gerne einen KLICK machen! ;-) "Heimweg mit dem Rad" vollständig lesen

Honda parken

11.6. (#1):Damit mein armer kleiner Honda nicht so endet wie dieser Golf hinter der Feuerwehr in Seelscheid, habe ich ihn letzte Woche erst mal unterm Carport abgestellt. Werde ihn dann wohl irgendwann abmelden müssen. Das arme kleine Auto. *schnüff* Wenn man ein Kfz so lange fährt, fällt die Trennung immer so schwer. Jedenfalls hatte ich für diese letzte Fahrt mein Rad in den Kofferraum gepackt, denn irgendwie musste ich ja auch wieder heim kommen. Und Bus und Bahn sind ja eher unzuverlässig. Da nehme ich lieber die Stunde Fahrt in Kauf. Ist sowieso schneller. Halt nur anstrengender.


Aber vorher stand mal wieder der übliche Einkauf auf dem Programm. Und danach noch ein Besuch auf dem Friedhof, weil, man muss ja gucken, was die Schnecken in der letzten Woche wieder weg gefressen haben. (Spoiler: Alles! Gierige Biester!) Überhaupt sieht das da mittlerweile etwas kahl aus: In der Reihe sind diverse Gräber mittlerweile abgeräumt, weil die Liegezeit abgelaufen ist. (Schon ein bisschen makaber, das Ganze!) Und die sind jetzt entweder ganz verschwunden oder mit Gedöns überwuchert. Genau wie der Gang, der eigentlich mit weißem Splitt bedeckt sein sollte, aber eher von Gras und Löwenzähnen als neues Habitat ausgewählt wurde. Die hatten da im Frühjahr noch versucht, das "Unkraut" raus zu harken, aber das hat scheinbar nicht so wirklich geholfen.


Da ich ja den Rückweg mit dem Rad geplant hatte, hatte ich nur die Canon dabei, weil die kompakt und einigermaßen leicht ist. Die hat den Vorteil, wenn ich das Tele drauf mache, dass sie einen recht brauchbare effektive Brennweite von 210mm*1,6=336mm erreicht: Genug, um damit den Milan zu erwischen, der zugegebenermaßen auch direkt über unsere Köpfe gesegelt kam. Die Auflösung ist zwar nur so mittel, aber in dem letzten der beiden Bilder ist das Tier schon sehr gut zu erkennen. Die sind ja erstaunlich groß, stelle ich immer wieder fest. Wenn die weit oben am Himmel ihre Kreise drehen, fehlt da der Bezug, aber wenn die direkt über einen fliegen, dann merkt man schon, dass die anderthalb Meter Spannweite und mehr erreichen können. Da möchte man kein Feldhase sein...


Tja, und dann hab ich den Civic unters Dach gestellt und noch ein paar Fotos gemacht. 21 Jahre... kaum zu glauben! Wie die Zeit vergeht. Es kommt mir vor wie gestern, dass ich den Corolla ausgeräumt habe und mir Neko dabei zugeschaut hat. Und die ist jetzt auch schon ewig nicht mehr da...

Egal. Life goes on. Und ich habe mich auf mein Rad gesetzt und bin den Weg nach Hause entlang der Talsperre gefahren. Da ich dabei natürlich auch wieder haufenweise Bilder gemacht habe, gibt es morgen (oder so) Bilder von unterwegs. (In letzter Zeit bin ich ja nicht besonders zeitnah mit meinen Einträgen, ich gebe es zu.)

Auf den Berg, Aygo holen

9.6.: Letzte Woche war ich ja beim Kreishaus und habe mein Übergangsfahrzeug angemeldet und am gleichen Tag bin ich dann den langen, beschwerlichen Weg hoch nach Söven gewackelt, um die frischen Kennzeichen anzubringen und die kleine Knutschkugel dann auch endlich hier runter zu fahren. Erster Eindruck beim Fahren über längere Strecken: So ein Aygo ist schon klein! Sehr klein! Das hat Vorteile, aber auch Nachteile: Der gravierendste ist, dass man praktisch Null Kofferraum hat! Also, 'ne Kiste Spezi transportiert man in dem Ding nicht mal so eben. Dafür endet der aber auch extrem abrupt genau hinter der Heckscheibe und ist sowieso schon extrem wendig, aufgrund der nicht vorhandenen Größe, sodass das rückwärtige Einparken in eine Bonner Bordstein-Parklücke sehr einfach war.

Aber ich schweife ab. Ich wollte eigentlich berichten, wie ich den Berg hoch bin, um das Auto abzuholen. Als erstes haben wir da mal einen umgefallenen Baum, der mir bisher noch nicht aufgefallen war. Muss in einem dieser letzten Sommerstürme passiert sein. Sieht jedenfalls noch sehr neu aus. Ist in letzter Zeit ja eher windig gewesen. Sowieso so eine seltsame Wetterlage: Nachdem es im Frühling schon so trocken war, ist es jetzt im Fast-Sommer sehr nass und kalt.


Das sieht man auch an den Rosen: Die sind normalerweise sehr viel prächtiger, dieses Jahr muss ich suchen, dass ich welche finde, die nicht total verregnet und zerzaust sind. Schwierig, wie man sieht. Außerdem kann ich den Nachbarn ja nicht schon wieder in den Vorgarten steigen, nur um Fotos zu machen. Irgendwann hetzen die noch die Hunde auf mich und kommen mit den Mistgabeln hinter mir her und ich kann ja nicht mehr so schnell rennen! ;-)

Am Ende des Dorfes mal wieder das Bobbycar mitgenommen und die Telekomleitungen inspiziert. Das war auch ungefähr die Stelle, wo ich auf das 70-210/4 Minolta gewechselt habe. Das hatte ich mehr oder weniger zufällig noch in der Tasche stecken und ich stelle immer wieder fest, dass das glaube ich eines der besseren Teile ist, die ich auf den Flohmärkten der letzten Monate bis Jahre eingesammelt habe: Scharf, lichtstark und vielseitig. Erstaunlich gut für ein Zoom. Ich bin da ja normalerweise eher für die festen Brennweiten, aber für das Teil mache ich eine Ausnahme. Kommt natürlich mit einem Preis: Groß und schwer. Jedenfalls fällt es mir schwer, mich zwischen diesem und dem 100-200/4.5 zu entscheiden, wenn es drauf ankommt. Das hier (70-210) hat weniger Abschattungen und macht einen moderneren Eindruck, finde ich, während das andere (100-200) eher vintage aussieht. Aber was weiß ich schon. Ich nehme einfach, wonach mir gerade der Sinn steht. ;-)


So, und da ich natürlich wieder viel zu viele Bilder gemacht habe, muss ich diesen Artikel an dieser Stelle wieder in zwei Teile teilen und die restlichen Fotos in den "erweiterten Eintrag" verschieben. Kaum zu glauben, wie viel Landschaft man so fotografieren kann. KLICK! "Auf den Berg, Aygo holen" vollständig lesen