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Hennef letzten Samstag

Natürlich habe ich auch digitale Fotos gemacht! Was glaubt ihr denn? ;-) Allerdings nur mit der Canon und dem schimmeligen Zoom, denn noch mehr Foto-Gear wollte ich echt nicht noch mit mir rum schleppen! Hatte schließlich schon die OM2 und die passenden Objektive dazu mit.


Wie man sieht, habe ich mal wieder hinterm Bahnhof geparkt, allerdings recht weit durch, da wo früher Conet war. Weil, vorne ist alles belegt gewesen. Die freien Plätze habe ich leider erst nach dem Wenden gemerkt, dass das jetzt alles nur noch 15-Minuten-Kurzzeitparkplätze sind, weil die Baustelle für das Radparkhaus die eigentlichen Bahnhofs-Parkplätze belegt.

Beim Foto Berger (und einigen anderen Geschäften in der Stadt) ist bereits der Karneval ausgebrochen. Ich hab das mal dokumentiert, denn er hat sich mit den Playmobil-Figuren echt Mühe gegeben, finde ich. Gefällt mir, sieht gut aus.


Und dann hab ich geflucht, dass ich nicht das Tele dabei hatte, denn da saßen die Sittiche direkt an der Sieg in einem der Bäume in den Vorgärten herum und fraßen die Zapfen. Die machen ja einen echt saumäßigen Lärm. Aber niedlich sind sie schon. Und so nah und so lange konnte ich sie bisher selten beobachten. Auch die habe ich in s/w gemacht, da hatte ich zumindest das 135mm dabei, aber ich fürchte bei dem schlechten Kontrast (grün auf grün) werden die nicht besonders gut raus kommen.

Dann noch ein bisschen am Bahnhof rumgelungert und die Züge fotografiert. Und die Kameras, die alles überwachen. Und überhaupt, was mir vor die Linse gekommen ist.


Schließlich zurück zum Auto und ich hätte eigentlich noch ein paar Motive mehr gehabt, aber leider war der 36er Film dann doch voll. Die musste ich dann alleine mit der digitalen bearbeiten. Schade, der Fußballer wäre sicher interessant geworden.


Und passend zum einsetzenden Regen wieder zu Hause gewesen. Mein Keilriemen - also der vom Honda - quietscht und Pfeift sich ein ganzes Konzert zusammen. Wird Zeit, dass Frühling wird, ist ja meine Meinung. Und die meines Autos! ;-)

Seelscheider Schneematsch

29.1.: Immer wieder Donnerstags. Heute mal mit - zum Glück nur wenig - Schnee, glatten Straßen, zugefrostetem Honda. Es ist ja nachts nicht wirklich mehr kalt (im Vergleich zu Anfang des Monats), aber es hat gereicht, dass die Schneematschreste, in die es auch noch rein geregnet hatte, auf meinem Auto fest gefroren waren und ich mal wieder den Kratzer zücken musste. Von all dem Winterwetter ist diese Wetterlage zwischen Ost-Frost und nasser Westströmung, bei der man einerseits noch kratzen muss, andererseits aber statt Schal und Mantel wasserfeste Kleidung und am Besten Stiefel braucht, das am weitesten nervtötendste! Deswegen hatte ich auch wieder nur die Canon eingepackt, die kann den Regen/Schnee/Graupel/wasauchimmer am Besten ab, die ist das mittlerweile gewohnt! ;-)


Es gibt aber auch nicht wirklich viel zu berichten: Das Dorf ist schmutzig-nass wie immer um diese Jahreszeit. Überall hängt noch die Weihnachtsbeleuchtung in Form von Lichterketten rum. Die Ruine im Park hat noch immer kein Dach, es regnet also rein. Und es ist leicht trübe-deprimierend. So sehr, dass ich wirklich keine spannenden Motive finden konnte. Am ehesten bin ich da noch auf die vier Lichter stolz, die an der ehemaligen Bäckerei, jetzt Lebenscoachingschwurbel oder was ist das, ich versteh's nicht, rum hängen. Fehlt nur noch der Gul Gedöns, der dem Picard weis machen will, das wären fünf Lampen! ;-)

Doch, Moment, ich habe mir die Zeit genommen, um noch mal zu schauen, ob man wirklich nicht mehr vom Parkplatz der Sparkasse zum Parkplatz des Edeka wechseln kann. Aber tatsächlich, alles voller Zaun. Warum? Man weiß es nicht! Wahrscheinlich wollen die einen nicht, dass man da parkt und bei den anderen seine Geschäfte erledigt, oder irgendwie sowas.


So, und das war auch dann schon das. Auf dem Heimweg noch getankt und irgendwer hatte geschlabbert und ich hab in der Benzinpfütze gestanden und langsam aber sicher einen am Dach bekommen, weil es die ganze Fahrt über so gestunken hat. Meine armen Schuhe! Habe die Sohlen dann versucht abzuwischen, aber das scheint irgendwie direkt in das billige Plastik (aus PET-Flaschen?) eingezogen zu sein, das geht nicht weg, stinkt aber wie die Benzinhölle! Furchtbar. Muss doch mal über ein Elektrofahrzeug nachdenken.

Sigma 400mm in Seelscheid (Teil 2 - Zu Hause und am Friedhof)

22.1.: Und dann sind da noch mal ungefähr genau so viele Fotos, die ich nach dem Einkaufs-Spaziergang durchs Dorf gemacht hatte. Ja, ich mache zu viele. Nein, das ist mir egal. ;-) Hier jedenfalls noch eine weitere Auswahl von Bildern, die ich mit meinem "neuen" Sigma gemacht habe. (Habe an dem Tag kein anderes Objektiv benutzt. Schon erstaunlich, wie man sich auf eine einzige Brennweite konzentrieren kann, selbst bei sowas langem wie 400mm.)

Die ersten paar Fotos habe ich hinten raus aus dem Fenster geschossen, bevor ich kurz nach vorne in den Vorgarten gegangen bin. Aber dafür ist dieses Objektiv dann doch zu lang. Man kann zwar ganz schöne Bilder von Dingen machen, die weit weg sind, aber alles unter - sagen wir - mal 5 bis 10 Meter ist mit Kanonen auf Spatzen geschossen. (Apropos, wo sind die Spatzen eigentlich alle? War der Winter wirklich so kalt?)


So habe ich dann in Ermanglung naher Motive irgendwann auch die Gärten der Nachbarn ins Visier genommen, ganz ohne mich groß bewegen zu müssen. Oder den Strom auf dem Dach. Bei der verlorengegangenen Parkscheibe, die ich auf der Straße gefunden habe, war's schon schwierig.

Dann habe ich auf dem Heimweg noch einen kurzen Stopp auf dem Friedhof eingelegt. Man muss ja schauen, wie die Blumen und das andere Gemüse den Winter so überstanden haben, jetzt da die Sonne endlich mal wieder ein bisschen raus kommt. Als erstes habe ich aber diese Filz-Katze am Rückspiegel mitgenommen. Weil: Details! Hoffentlich hat's keiner gemerkt, sonst haben die direkt wieder Angst! "Horst, da läuft wär mit soooo'nem [zeig] Objektiv durch'n Vorgarten! Tu doch was, Horst! Das ist bestimmt wieder einer von diesen Einbrechern!" (Warum heißt der treu-doofe deutsche Ehemann bei mir eigentlich immer Horst? ;-) Muss an mir liegen, ich kenne gar keinen Horst...)


Jedenfalls ist diese Brennweite hervorragend geeignet, das ein oder andere architektonische Detail der evangelischen Kirche einzufangen, weshalb ich am Ende des Artikels auch noch mal darauf zurück komme. Aber bis da hin müsst ihr euch erst mal durchklicken, denn ich habe auch diesen Eintrag in zwei Teile getrennt, weil ich so viele Bilder gemacht habe. Also: KLICK! "Sigma 400mm in Seelscheid (Teil 2 - Zu Hause und am Friedhof)" vollständig lesen

Sigma 400mm in Seelscheid (Teil 1 - Entlang der Zeithstraße)

22.1.: Wenn ich ein neues Spielzeug habe, gehe ich manchmal ein bisschen über Bord, wie der Engländer sagt. ;-) So auch, als ich das Sigma Tele bekommen habe. Man muss das ja einfach mal ausprobieren. Daher vorweg eine kleine Warnung: Die folgenden Fotos sind nun nicht unbedingt das perfekte Anwendungszenario für diese Brennweite, aber das sind auch in erster Linie Testbilder. Einfach mal gucken, was das Objektiv kann. Außerdem habe ich ganz ähnliche Bilder mit dem AT-X auf der Sony gemacht, sodass wir hier ein bisschen vergleichen können. Zugegebenermaßen war an diesem Tag, den ich hier heute vorstellen möchte, das Wetter deutlich besser.


Was sofort auffällt: Weniger Vignetierung und besserer Kontrast. Und Schärfe ist auch besser und weniger CA. Das alles erwarte ich aber auch von einem etwa gleich alten Festbrennweiten-Tele. Sigma ist dabei nun aber auch einer der besseren Dritt-Hersteller; Tokina ist zwar OKish, aber halt doch nicht in der gleichen Liga. Was dem Sigma natürlich fehlt, das ist die variable Einsatzfähigkeit; es ist einfach nur eine Tele mit der einen einzigen Brennweite. Und 400mm ist LANG! Man vergisst schnell, wie lang 400 sind. Immerhin das 8-Fache einer 50mm Normalbrennweite. Diese Bilder sind hier also hauptsächlich von der anderen Straßenseite aufgenommen und ich war teilweise noch immer zu nah dran! ;-)


Ein weiterer Vorteil des AT-X ist, dass es einen sehr viel kürzeren Minimalabstand hat. Die Skala des Sigma fängt bei 4 Meter an! Definitiv kein Makro! Und mit 72mm Fiterdurchmesser wird es auch schwer werden, eine passende Nahlinse zu finden! Wer hier irgendwas in Makro machen möchte, braucht wohl einen Verlängerungs-Tubus. Gut, die Dinger sind ja auch nicht so teuer. (Allerdings teurer als das, was ich für dieses Objektiv bezahlt habe. Muss ich da eigentlich zwei Stunden virtuellen Lohn mit einrechnen, die ich eigentlich verdient hätte, während ich diesen Schlodder von Beschichtung von dem Teil runter gewischt habe?)

Weil ich tatsächlich wieder viel zu viele Bilder gemacht habe, trenne ich den Eintrag an dieser Stelle mal wieder auf. Wer also mehr Bilder sehen will oder lesen, wie ich weiter über technische Details daher fabuliere - wofür eine KI benutzen, wenn man selber halluzinieren kann? -, dann bitte auf den "erweiterten Eintrag" klicken. Ach ja, es sind übrigens so viele Bilder, dass ich gleich zwei Einträge gebaut habe. Wie man am Titel auch schon erkennen kann! Einen mit Bildern aus dem Dorf entlang der Zeithstraße, einen mit Bildern vom Friedhof. Immer ein sehr ergiebiges Ziel. Anyways: CLICK! "Sigma 400mm in Seelscheid (Teil 1 - Entlang der Zeithstraße)" vollständig lesen

Seelscheider Schneereste

15.1.: Dafür, dass ich mit den s/w-Bildern mal langsam hinterher komme, bin ich im Gegenzug mit den "normalen" Digitalbildern mittlerweile schon eine Woche und mehr im Verzug. Deswegen mal schnell noch ein paar, die ich irgendwann an einem Donnerstag in Seelscheid geschossen habe, als auf dem Parkplatz des Discounters mit dem großen A noch die letzten Schneehügel herum lagen. Es war wirklich sehr, sehr kalt in diesem Winter und gleichzeitig auch schneereich, zum ersten Mal seit längerer Zeit. Aber das sagte ich ja schon.


Wie man sieht, hatte ich die Canon noch mal wieder mit, damit die sich nicht langweilt. Ist ja auch wichtig. Und ich habe hauptsächlich bis ausschließlich mit dem 50er fotografiert. Aus dem gleichen Grund: Muss ja auch mal wieder benutzt werden, bevor das einrostet! ;-)


Und das war es auch schon wieder. War wirklich kein besonders ergiebiger Tag. Viel zu dunkel und bedeckt für gute Fotos. Trotzdem wollte ich sie hie reinbinden, bevor ich sie einfach so ins Archiv verschiebe. Da werden sie nur vergessen und keiner guckt sie sich jemals wieder an. ;-) Außerdem muss es ja hin und wieder auch mal einen kurzen Eintrag geben, bevor ich wieder mit diesen Riesendingern um die Ecke komme, die ich in zwei Mal zwei Teile trennen muss. (Hint, hint!)