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Flohmarkt am Lutz, aber mit der D100

3.5.: Hatte ich erwähnt, dass wir mal wieder auf einem Flohmarkt gewesen sind?! Ich mein, der ist ja mehr oder weniger direkt um die Ecke! Und obwohl wir am Samstag in Köln und dann in Bonn insgesamt 18000 Schritte gelaufen sind, haben wir uns das am Sonntag nicht entgehen lassen. Weil: Flohmärkte sind spannend! Also, finde ich. Und bieten immer Motive, und wenn es nur alte Kameras sind. Apropos "alte Kamera": Alle Bilder hier sind mit der D100 und dem 18-55 VR DX gemacht. Weil ich das mal im Outdoor-Ainsatz testen wollte. Die Kombination aus den beiden gefällt mir immer besser. Dabei ist das Objektiv eigentlich einen Tacken zu neu dafür, weil es die VR-Version ist; zeitlich würde eher das Non-VR passen. Andererseits würde eigentlich keine der 3 bis 6 Versionen dieses Objektives so richtig dazu gehören, denn schließlich ist das ein Semi-Profi-Kamera und das 18-55 einw Consumer-Kit-Dreingabe. Aber dafür macht es wirklich erstaunliche Fotos, wie wir hier sehen werden, und es passt gut zu den kontrastreich-bunten Bildern, die die D100 mit ihrem alten CMOS-CCD macht. Ich mein, das Schild "Trödelmarkt" tut ja schon fast in den Augen weh!


Aber das nur nebenbei. Eigentlich geht es mehr im die Sachen, die ich auf dem Trödel gesehen habe. Wie immer wandern meine Augen immer direkt zu den Kameras rüber, die man hier findet. Da ich aber mehr so nach Spiegelreflexen jage, muss ich die Kompakten leider immer liegen lassen, auch wenn das ein ganz anderes, auch sehr spannendes Gebiet ist. Aber ich glaube, da kann man sich noch viel schlimmer drin verheddern, denn ich glaube fast, es gibt noch mehr unterschiedliche Kompaktkameras als SLRs... Oder fühle ich das falsch? Vor allem ist die Bandbreite da noch größer: Es gibt Schrott, hochtechnische Geräte, Altes, Neues, Teures und Billiges, Mondänes und Extravagantes! Während SLRs ja hauptsächlich im mittleren und oberen Segment angesiedelt sind und eigentlich im Großen und Ganzen alle gleich daher kommen.

Anyways. Hier eine Revue und eine Beirette. Letztere hatte sogar eine Geschichte: Ost-Gerät und die Dame, die das verkaufen wollte meinte, sie hätte die selber noch als Jugendliche benutzt. Ich mag es ja, wenn solche alten Geräte mit Geschichte daher kommen. Schöne Kamera, aber ich habe sie trotzdem nicht mitgenommen. Weil, eigentlich war ich ja mal mit dem Vorsatz auf den Markt gegangen, mich nicht wieder zu Sportankäufen hinreißen zu lassen. ;-) (Eigentlich! Ihr ahnt was, ne? :-D)


Und dann verkauft da einer eine Mineraleinsammlung in zwei Koffern. Da weiß man dann auch nicht, wieso und warum und wie es dazu kam. Selber gesammelt? Leider waren die Verkäufer da zu sehr beschäftigt, da wollte ich nicht sinnlos fragen, wenn ich eh kein wirkliches Interesse an einem Kauf hatte. Weil, das interessiert mich zwar, aber nicht so sehr, dass ich mir das auch noch in die Bude holen würde. Ich habe noch genügend Kameras hinter mir stehen, die gefixt werden müssen! ;-)

Da ich wie immer viel zu viele Fotos mit nach Hause gebracht habe - wie gesagt, die Kombi aus der D100 und dem 18-55 macht Spaß beim Knipsen und das ist meiner Meinung nach auch die Hauptsache, da können alle nölen, dass das ja "nur" ein schlechtes Kit-Objektiv wäre und die Kamera überhaupt nicht mehr Stand der Technik etc... -, gibt es heute wieder einen "erweiterten Eintrag". KLICK! "Flohmarkt am Lutz, aber mit der D100" vollständig lesen

Zum Trekdinner durch den Rhein-in-Flammen-Rummel

2.5. (noch immer): Am Abend ging es dann nach Bonn. Die Verrückten wollten ein Trekdinner machen, wer sind wir, dass wir da "nein" sagen? Also mal wieder wie immer nach Beuel zum Parkplatz an der Telekom gefahren und siehe da: Nichts frei! War zu erwarten, es war schließlich schon gut vier Uhr durch. (Knuffig fand ich ja die, die einen Parkplatz da gesucht haben, als wir um 10 zurück gegangen sind! :-D "Wissen Sie, wo man hier noch parken kann?" - "Äh, nein, um diese Tageszeit? 'ne Stunde vor dem Feuerwerk? Nein." Cute.)

Jedenfalls, ich greife vor. Da wir also das treue Kraftfahrzeug vor der Gärtnerei abgestellt haben, die da ein paar hundert Meter weiter die Straße runter ist, kamen wir auf dem Weg zur Brücke ausnahmsweise noch mal am Telekom-Gebäude vorbei und die hatten nicht nur diverse Fahnen raus hängen, die haben da neuerdings wohl auch diesen Catering-Bus stehen. Den habe ich dann mal gaaaanz detailliert vor die Linsen genommen und bereits hier an dieser Stelle zu viele Fotos gemacht. (Das ist ein Thema, das sich durch diesen Eintrag ziehen wird. Keine Angst, der wird mal wieder "erweitert". ;-))


Danach haben wir uns dann wie immer durch die rechtsrheinischen (? Ich hab doch diese rechts-links-Schwäche!) Rheinauen hoch auf die Rheinbrücke geschlängelt. Hier wurde schon kräftig angegrillt, was angesichts des Wetters auch mutig war. Ich mein, in Köln waren wir ja schon patschnass geworden, aber auf dem Weg hier runter tatsächlich wieder getrocknet. War jetzt nicht die beste Erfahrung und ich glaube, ich weiß jetzt auch, wieso wir beide Rücken haben, aber das war uns an dieser Stelle eher egal. Vorsichtshalber hatten wir aber auch beide die Regenjacken eingesteckt. Weil, fool me once, und so weiter! Nicht, dass wir die dieses Mal gebraucht hätten, denn bevor das Wetter so richtig los ging, hatten wir bereits das TAO erreicht.

Aber ich greife schon wieder vor! Was ich eigentlich fragen wollte: Ist das "OUI" neu? Oder habe ich das bisher nur ignoriert? Ansonsten, wie immer, die rechte Spur auf der Brücke frühzeitig gesperrt, damit auch ja keiner auf die verrückte Idee kommt, die Abfahrt zu nehmen.


Dann waren wir mitten im Getümmel des Rummels. Seltsam, wenn hier alles so Rumtata ist: Die Beschallung war schon... laut. Nicht gut abgemischt. Aber laut. So laut, dass man das bereits auf der Brücke hören konnte. Kein Wunder, dass das in dieser Form wohl das letzte Mal war: Die Umweltschützer und die Anwohner haben sich wohl gleichzeitig beschwert. Mal sehen, was da draus wird. Nächstes Jahr soll ja angeblich gar nichts sein und dann will man sich ein neues Konzept ausdenken. Bis dahin fließt aber noch viel Wasser den Rhein runter...

Weiter geht es im "erweiterten Eintrag". Klick! "Zum Trekdinner durch den Rhein-in-Flammen-Rummel" vollständig lesen

Nach der Comicmesse in Mühlheim an den Rhein runter

2.5.: Wenn ihr euch wundert, wieso ich draußen und nach der Messe weniger Fotos gemacht habe als drinnen beim schlechten Licht: Ich hatte die F80 dabei und habe den Film voll gemacht, da warten also noch so 10 bis 15 Bilder unentwickelt auf mich. Also, hoffentlich: Ich habe sie ja noch nicht gesehen, ob die auch was geworden sind! ;-) Spannend!

Aber dafür fangen wir mit Kirschkuchen (vegan) und Käsekuchen (nicht) an. Weil, nach der Anstrengung in der Messe hatten wir uns was verdient. Was Leckeres! Und das war es auch: Der Kuchen wird von der Mutter der Inhaberin frisch gebacken. Jetzt müssten wir den Laden nur nächstes Mal auch wiederfinden, wenn wir wieder in der Gegend sind! Aber mein Orientierungssinn ist ja beinahe genauso schlecht wie mein Namensgedächtnis! ;-) Aber im Zweifel wissen S und X ja vielleicht noch, wo wir da waren


Bei der Gelegenheit festgestellt, dass Köln-Mühlheim (zumindest hier unten am Rhein) eigentlich ein ganz nettes Fleckchen ist: Viel alte Industrieanlagen, die leer stehen oder umgewidmet wurden. Und man hat einen ganz schönen Blick über den alten Industriehafen raus an der Seilbahn vorbei auf den Dom. Der hier schon erstaunlich weit weg ist! Ich hatte nicht gedacht, dass wir so weit an dem vorbei gefahren sind. Aber ja, macht Sinn. Jedenfalls: Früher, als der Vater noch bei F&G gearbeitet hat und mich alle Jubeljahre mal mit genommen hat, habe ich das gar nicht so mitbekommen. Wahrscheinlich sah das hier vor 30, 40 Jahren auch noch ganz anders aus! Da war ja auch noch richtig Schwerindustrie in Mühlheim. Jetzt ist ja eigentlich alles weg von früher.


Nach dem Kuchen haben wir die beiden jedenfalls noch ein bisschen entlang des Rheins begleitet, die wollten runter nach Deutz, was ja nur so drei, vier Kilometer weg ist, also durchaus als Spaziergang machbar. Nur, dass uns dann das Wetter einen Strich durch die Rechnug gemacht hat: Es hatte ja schon die ganze Zeit so ein bisschen gedroht, die Temperaturen waren bedrohlich nah an die 25° gestiegen, der Taupunkt näherte sich unaufhaltsam und *ZACK*, der erste Blitz und das Grollen des Donners! Joah, und dann sind wir mal so richtig schön nass geworden! Dieser metallische Geruch in der Luft vor allem, als die ersten Regentropfen den Dreck der letzten Wochen aufgewühlt hat. Früher, als Kind, mochte ich das ganz gerne, aber heutzutage denke ich da immer als erstes an die ganze Allergene, die wieder zurück in die Luft geschleudert werden. 20 Minuten Regen wäscht den Schlotz des letzten Monats nicht mal eben so weg!

Wir haben die anderen beiden dann an einer der Bushaltestellen abgeliefert, weil die dann doch lieber nicht durch den Regen weiter wandern wollten. Und wir sind zu Fuß zurück und durch die prasselnden Tropfen zum Auto. Eigentlich wollten wir ja noch mal 'ne Stunde nachzahlen und noch mal in die Messe rein, vor allem gucken, welche Schmuddelhefte die beiden da gesehen hatten, die sie ein bisschen in ihrer feministischen Ehre berührt hatten (ich hab ja wieder alles verpasst, ich merk das schon), aber da wir dann bis auf die Haut nass waren, haben wir diesen Plan verworfen und haben uns lieber ins Auto gesetzt. Wir hatten ja abends noch was vor. (Ja, dieser Tag ist noch immer nicht zu Ende beschrieben.) Aber immerhin hatte ich das Glück, dass ich den Film in der F80 voll bekommen habe.


Entlang des Weges gab es dann aber auch die ein oder andere Stelle, wo die alten Hallen und Industriegebäude im Abriss befindlich waren. Ist ja schon irgendwie schade, wenn diese Art von Geschichte aus dem Stadtbild verschwindet. Das hat die Region ja schließlich lange Zeit geprägt. Aber man kann nicht aus jeder alten Halle eine Konzertstätte machen, wie sie das bei den Carlswerken gemacht haben. Die Leute haben sich nach 100, 150 Jahren vielleicht auch mal wieder ein bisschen Grün verdient, auch in der Stadt. Und vielleicht kommen da ja auch neue Wohnungen hin? Man weiß es nicht. Die Stadt der Zukunft soll ja nicht mehr so aufgeteilt sein, sondern mehr integriert. Stadtplanung der kommenden Jahrzehnte wird auch spannend. Mal sehen, wie wir das hier so hin bekommen.

Erster Rheinauenflohmarkt 2026 (mit Kirschblüten)

18.4.: Ich komm echt nicht mehr hinterher mit den ganzen Flohmärkten, die wir in letzter Zeit besuchen! Ich glaube, wir sollten mal wieder ein bisschen kürzer treten bzw. das Wetter sollte schlechter werden! ;-) Wobei der nächste Rheinauenflohmarkt ja schon fest eingeplant ist, weil J gerne das El Grande gehabt hätte, das auf dem Rückweg schon weg war. Er hat uns jetzt aber eines reserviert, das er noch im Lager liegen hat! ;-) Mittlerweile kennt man sich untereinander! :-D


Wie immer hatten wir auf der Beueler Seite geparkt, bei der Telekom, und sind dann zu Fuß übern Rhein, den Bundesfluss. Hier oben kann man auch mal die höheren Bäume begutachten und deren Blüten fotografieren. Wenn die schon mit ihren Pollen nerven, können die auch echt mal was dafür machen! ;-)

Unter der Brücke fehlte mir dann aber direkt mal einer der typischen Türkischen Stände mit ausgebreiteter Plan auf dem Boden und darauf den 42 Kameras und anderen Utensilien. Da war ich dann schon ein bisschen enttäuscht. Den treffe ich doch sonst immer auf allen möglichen Märkten, letztens erst wieder in Siegburg. Scheint nicht so gut zu laufen hier in den Rheinauen? Oder war er vielleicht krank? Man weiß es nicht. Wie gesagt, man kennt sich ja mittlerweile.


So richtig los geht es mit den vielen, viele Fotos, die ich mal wieder geschossen habe, erst im nun folgenden "erweiterten Eintrag". Ich sollte mal aufhören, so viele fremde Klamotten abzulichten, aber ich finde, man sollte das schon dokumentieren, was man auf so einem Trödel bekommen kann. Und der Flohmarkt in den Rheinauen ist ja auf jeden Fall ein brauchbarer Markt, weil hier praktisch keine Neuwaren verkloppt werden, sondern echter Trödel und vielleicht mal was Handwerkliches. (Der Typ mit seinen Fotos war auch nicht da, fällt mir dabei auf.) Egal: KLICK! "Erster Rheinauenflohmarkt 2026 (mit Kirschblüten)" vollständig lesen

Mal mit dem AT-X durch Seelscheid

7.4.: Langsam wird es albern, dieser Beitrag schimmelt jetzt schon einen Monat vor sich hin! Das geht so nicht, das muss weg! Nein, ehrlich, die Blumen, die ich hier heute ausstellen werde, sind schon lange verblüht! Irgendwie schiebe ich das jetzt vier Wochen vor mir her, oder länger, sind es bald fünf?

Jedenfalls. Anfang April war ich wie immer in Seelscheid und habe bei den ersten echten Frühlingsstrahlen der Sonne ein bisschen mit dem AT-X 80-400 auf der Sony experimentiert. Weil, wie wir ja schon festgestellt haben, hat das gerne viel, viel Licht! Also, so richtig viel Licht! Weil, einerseits f/5,6 und andererseits unstabilisierte 400mm. Ein echtes Schönwetter-Objektiv. Vor allem, weil es erst um ein oder zwei Blenden abgeblendet so richtig Kontrast gibt und scharf wird. Deshalb ist es am Besten, wenn man damit mehr so auf unbewegte Objekte zielt. Wie etwa die Kamelienblüten im Vorgarten:


Oder die Mahonien. Dann aber kann es mit seinem leicht orange-kupferfarbenen Rendering schon was interessantes produzieren. Ich frage mich ja schon die ganze Zeit, ob das eine Eigenschaft des Objektivs ist, oder ob der Weißabgleich der Kamera einfach total verwirrt ist, weil es das Ding nicht kennt (weil es ja die ID von vier oder fünf anderen Objektiven kopiert). Die Bilder haben jedenfalls selbst in der prallen Mittagssonne immer so einen leicht goldenen Einschlag, als wäre es späterer Abend. Das bringt bestimmte Farben kräftig zum Leuchten, etwa dieses Rosa in den Blüten, oder auch das Gelb. Andere Farben hingegen werde ein wenig zurückgedrängt, der blaue Himmel da unten zB sieht immer etwas diesig aus. Wer also ein wenig verfälschte Farben nicht so wirklich leiden kann, sollte lieber bei s/w-Bildern bleiben, denn da fällt das nicht mehr wirklich auf, oder muss sich was moderneres suchen. Aber ich bin ja bekannt dafür, dass ich diesen vintage look mag. ;-) (Nun hab ich meinen "neuen" Monitor aber noch immer nicht richtig kalibriert, ich habe den Eindruck, dass der auch ganz leicht ins Rötliche tendiert, obwohl ich alle Farben auf "Mitte" gestellt habe. Liegt vielleicht an der Energiesparlampe über mir. Digitale Farbechtheit ist echt schwierig! ...weshalb ich letztens ja auch wieder so lachen musste, als dieses "teste Dein Farbsehen"-Scams bei Fratzenbuch durch kamen!)

Wo war ich? Dafür hat dieses Objektiv schon einen beeindruckenden Zoom-Bereich: Wenn ich die Kabel am Strommasten vor der Tür so nah ran geholt bekomme... Leider wegen der nicht so beeindruckenden Lichtstärke etwas verwackelt. Hätte doch mal auf ISO 400 hoch gehen sollen. ;-) Offen ist es halt nicht ganz so scharf, wie man an dem Gartenzwerg der Nachbarn erkennen kann. Aber wie bereits öfter gesagt, ich finde die Leistung eigentlich ganz angemessen für das, was es ist: Drittanbieter Riesenzoom aus der fotografischen Steinzeit. :-D


Weil ich natürlich wie immer viel zu viele sinnlose Fotos gemacht habe, nur um mal zu schauen, was das Teil in praller Sonne so produziert, habe ich jetzt wieder die schwere Aufgabe, alle meine Leser (also die drei Leute) darauf vorzubereiten, dass es im "erweiterten Eintrag" weiter geht. Ich habe schon wieder viel zu viel geknipst! ;-) KLICK! "Mal mit dem AT-X durch Seelscheid" vollständig lesen